Läuteordnung der Kirchengemeinde Hohenhaslach ab März 2004:

Schaltung der Glocken unseres Vierergeläutes

Glocke 1: Domika (oben: 2 v. links) (O Land höre…)
Glocke 2: Betglocke, Vaterunserglocke (oben: 1. v. links) (Wachet und betet…
Glocke 3: Zeichenglocke, Kreuz und Schiedglocke (oben: 3. Von links) (Ehre sei Gott…)
Glocke 4: Taufglocke (oben: 4. von links) (Freuet euch, dass eure Namen…)

Das Läuten an Werktagen
Das Herkommen der Landeskirche kennt siebenerlei verschiedene tägliche Läutezeiten. Bei uns entfällt das Gebetläuten um 9 Uhr. Es verleiben sechs Läutezeiten:

Das Morgenläuten bei Tagesanbruch(        (6 Uhr tägl. außer So. u. Feiertage mit der Betglocke)

das 11-Uhr-Läuten                                     (tägl. außer So.  mit der Zeichenglocke)

das 12-Uhr-Läuten                                     (mit Betglocke täglich)

das 15-Uhr-Läuten                                     tägl. von 30.9.-30.3. um 15 Uhr, vom 30.3.-30.9. um 16 Uhr)

das Läuten "gen Abend" (Vesperglocke) (tägl. außer Sa. von 30.9.-30.3. um 17 Uhr, vom 30.3.-30.9. um 18 Uhr)

das Nachtläuten (tägl. außer Sa. von 30.9.-30.3. um 18.30 Uhr, vom 30.3.-1.5. um 19.30 Uhr, vom 1.5.-15.6. um 20.00 Uhr, vom 15.6.-1.9. um 20.30 Uhr, vom 1.9.-15.9. um 20 Uhr, vom 15.9.- 30.9. um 19.30 Uhr)

Das Morgenläuten ruft zum Gebet und geschieht mit der Betglocke

Um 11 Uhr wird mit der Kreuzglocke geläutet.

Das Mittagsläuten um 12 Uhr wird mit der Betglocke ausgeführt.

Das Läuten zur Sterbensstunde Jesu (15 bzw 16 Uhr) wird täglich mit der Kreuzglocke ausgeführt.

Das Gen-Abend-Läuten und das Nachtläuten erfolgen sinngemäß mit der Betglocke.

Das Läuten an Sonntagen
Zum Gottesdienst werden 2 Vorzeichen gegeben, 1 Stunde und 1/2 Stunde vorher. Das erste Zeichen wird mit der Betglocke, das zweite mit der Zeichenglocke gegeben. Zusammengeläutet wird zum Gottesdienst nach dem Uhrenschlag um 9.45 sieben Minuten lang. 

Zum Vaterunser läutet die Betglocke.

Zu den nachmittäglichen Gottesdiensten, zu besonderen Abendmahlsgottesdiensten, wie auch zu etwaigen Früh- oder Abendgottesdiensten wird vorgeläutet (sieben Minuten vor der bekannt gegebenen Zeit). 

Der Sonntag wird mit dem vollen Geläut am Samstag eingeläutet
(von 30.9.-30.3. um 17 Uhr, vom 30.3.-30.9. um 18 Uhr)

Das Läuten an Festtagen
Festtäglich sollten folgende Tage eingeläutet werden:

Adventsfest
Christfest (wird mit hl. Abend eingeläutet)
Erscheinungsfest
Sonntag Invocavit (württ. Landesbußtag)
Konfirmationssonntag
Palmsonntag
Karfreitag
Osterfest
Himmelfahrtsfest
Pfingstfest
Dreieinigkeitsfest
Kirchweihfest
Erntedankfest
Reformationsfest
Allgemeiner Buß- und Bettag.

Das Neujahrsfest wird mit dem Altjahrabend-Gottesdienst eingeläutet.

Der letzte Sonntag des Kirchenjahrs ist nicht als Festtag zu behandeln.

Dieses Einläuten der Festtage findet zu der gleichen Stunde statt, zu der auch die Sonntage eingeläutet werden. Es währt sieben Minuten: auf das Vollgeläute (drei Min.) werden die Glocken einzeln der Reihe nach, mit der großen beginnend, geläutet, worauf nochmals volles Geläute folgt (wiederum drei Min.). Auf diese Weise wird das Einläuten der Festtage von dem der einfachen Sonntage unterschieden.

Von dem Vaterunserläuten des Gründonnerstaggottesdienstes bis zum Ostermorgenläuten zur Auferstehungsstunde Jesu schweigen die Glocken.

Um das Osterfest als das höchste Fest des Kirchenjahres auszuzeichnen und an die Auferstehung Christi zu erinnern, wird an diesem Tag statt der Morgenbetglocke mit allen Glocken sieben Minuten geläutet.

Das Mitternächtige Einläuten des Neuen Jahres geschieht so, dass nach dem Stundenschlag sieben Minuten geläutet wird.

Das Läuten aus kasuellen Anlässen

Das Läuten zu Hochzeitsgottesdiensten
Wo an den Hochzeitsgottesdiensten die Gemeinde teilnimmt, soll zu ihnen wie zu den Gemeindegottesdiensten geläutet werden; auch die Vorzeichen sind dann wie am Sonntag zu geben. Wo an der Trauung nur ein kleiner Kreis teilnimmt, entfällt das Läuten der Vorzeichen. Es wird nur zu Beginn der Feier ein kurzes Zeichen mit allen Glocken gegeben.

Das Schiedläuten
Nach bekannt werden eines Todesfalles wird am nächsten Werktag um 9 Uhr die Schiedglocke drei Minuten lang geläutet. Bei mehrmaligen Todesfällen wird je Todesfall einmal abgesetzt.

Das Läuten zu Bestattungsgottesdiensten
Bei Bestattungsgottesdienste wird das erste Zeichen mit der Betglocke eine Stunde vorher gegeben. Das zweite Zeichen erfolgt eine halbe Stunde vorher mit der Zeichenglocke, das dritte Zeichen wird gegeben eine viertel Stunde vorher mit Absetzen und das Zusammenläuten geschieht fünf Minuten vorher und dauert vier Minuten. Eine Minute Stille schließt sich an.

Hier haben wir eine Vereinfachung vorgenommen. Es wird nur noch zum Bestattungsgottesdienst selbst eingeläutet.

Allgemeine Läuteordnung

6.00 Morgenläuten/täglich Betglocke Morgengebet
9.00 Schiedläuten. Am nächsten Tag nach Bekanntwerden eines Todesfalles Zeichenglocke Erinnerung an einen Sterbefall
  Am Sonntag    
8.45 Vorläuten: 1 Stunde vor GD V Betglocke  
9.15 Vorläuten: ½ Stunde vor GD Zusammenläuten Zeichenglocke  
9.45 Zusammenläuten Volles Geläut Gottesdienst
11.00 täglich Zeichenglocke Kreuzigung
12.00 täglich Betglocke Mittagsgebet
15.00 täglich Zeichenglocke Sterbestunde
17.00 Einläuten am Samstag Mit vollem Geläut Gottesdienst
18.00 Vesperglocke/täglich Betglocke Abendgebet
20.00 Nachtläuten/täglich Betglocke Nachtgebet